
Der Bauer bittet zu Tisch
Mit ebenso traditionellen wie raffinierten
Gerichten und Getränken laden Südtirols
Buschen- und Hofschankbetriebe zum
Schlemmen ein. Auf der bäuerlichen Speisekarte
steht herzhafte Hausmannskost als
kulinarischer Hochgenuss.
Genießen beim Bauern heißt genießen direkt
beim Erzeuger. Dies zeigt sich einmal mehr in
der bäuerlichen Küche. Dort zaubert die Bäuerin
allerlei Köstlichkeiten aus vorwiegend eigenen
Produkten: Die Zutaten sind unverfälscht,
frisch und gesund, das Angebot entspricht
dem der Saison und bringt abwechslungsreiche
Kost auf den Tisch.
Berühmtheit hat die Südtiroler Marende
erlangt, die mit hausgemachtem Bauernspeck,
Kaminwurzen und Geselchtem, Wurst
und Käse sowie schmackhaftem Bauernbrot
zur gemütlichen Brotzeit einlädt. Dazu wird
ein guter Tropfen Wein gereicht.
Bei den warmen Vorspeisen führen selbst
gemachte „Schlutzer“ und „Tirtlen“ sowie
Suppen, Knödel und Nocken die Liste der
traditionellen Gerichte an.
Die Reihe traditioneller Bauernspezialitäten
setzt sich bei den Hauptgerichten fort:
Deftiges wie Bauernschöpsernes, Bauernbratl,
gesurtes Schweinefleisch und selbst gemachte
Hauswürste, deren Rezept das wohl gehütete
Geheimnis einer jeden Bäuerin ist, machen
nicht nur in der kalten Jahreszeit ordentlich
Dampf in der Küche. Als Beilagen werden
schmackhafte Kartoffeln und würziges Sauerkraut
gereicht.
Aber auch die vielen bäuerlichen Süßspeisen
sind eine Versuchung: Krapfen mit verschiedenen
Füllungen von Marillenmarmelade über
die so genannten „Kloatzen“ (getrocknete
Birnen) besonders bekannt die "Rittner Kloatze"
bis hin zu Mohn, Schmarrn, „Kniekiechl“,
Strauben und Strudel aller Art lassen das Herz
so mancher Naschkatze höher schlagen.
Besuchen Sie die Rittner Bauernhöfe und einer kulinarischen
Reise steht nichts im Weg.
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